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    23.08.2015
    Töpferverein-Tag der offenen Tür
           
    10.10.2015
      LANKWITZ    FRAUEN KURSE TAG DER OFFENEN TÜR

    © Foto: Veranstalter
    Töpfernverein TonArt lädt ein

    Tag der offenen Tür am 10.10.2015, 11-17 Uhr

    Der Töpferverein TonArt e.V. in Lankwitz lädt am Samstag, 10.10.2015 zu einem ‚Tag der offenen Tür’ in den Töpferkeller in die Lankwitzer Mudrastr. 30 ein. Der Verein möchte Frauen jeden Alters ansprechen, die Spaß am Töpfern haben oder dieses neue Hobby in ungezwungener Gesellschaft erlernen wollen. Töpfern ist ein kreatives und vielseitiges Hobby, das beruhigend, ja fast therapeutisch auf Körper und Seele wirkt. Für einen monatlichen Beitrag von 15 Euro stehen Räumlichkeiten und Brenner zur Verfügung. Die Frauen können auf das zahlreich vorhandene Werkzeug im Töpferkeller zurückgreifen. Ton, an die 60 verschiedene Glasuren und Engoben sowie der Brennstrom werden nach Verbrauch abgerechnet. Die Frauen befruchten sich in ihrer Kreativität, tauschen sich aus, teilen ihre Erfahrungen mit Gestaltung und Techniken. Wer sich einer Gruppe anschließen will, kann dabei die Geselligkeit beim Töpfern genießen. Ansonsten hat jedes Mitglied einen eigenen Schlüssel zur Werkstatt und kann Kreativität und Produktivität zu jeder Zeit freien Lauf lassen. Zur Zeit hat der TonArt e.V. 25 weibliche Mitglieder, die sich in demokratischer Selbstverwaltung organisieren. Der ‚Tag der offenen Tür’ biete eine gute Gelegenheit, den TonArt e.V. und den Lankwitzer Töpferkeller unverbindlich kennenzulernen. Weitere Informationen unter Telefon: 775 32 59 (Fr. Marienfeld) oder 775 38 48 (Fr. Brehmer).

    Einladung an alle Frauen

    Noch ist Sommer, aber die Schatten werden schon sichtbar länger. Rilke weist in seinem Gedicht "Herbsttag" mit liebevoll mahnenden Worten auf den nahenden Winter hin. In der dritten Strophe heißt es. "Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.." Bleiben Sie nicht allein! Im Töpferverein TonArt Lankwitz e.V. können Sie in entspannter Atmosphäre mit uns Ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten erproben. Wir leiten gern auch Anfängerinnen an. Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür am 10.10. von 11 bis 17 Uhr in der Lankwitzer Mudrastraße 30 (Nahe Belßstraße)

    Die Töpferinnen aus dem Töpferkeller in Lankwitz



    Töpferkeller in Lankwitz (Kiezkontakt-Artikel aus 6/2015)

    Ein kleines Schild am Klingelbrett verrät, dass ich hier richtig bin. Die mehrstöckige Wohnhausanlage in der Lankwitzer Mudrastraße 30 lässt auf den ersten Blick keine Künstlerwerkstatt vermuten. Doch die Tür summt auf und nach wenigen Stufen stehe ich im Töpferkeller von TonArt (e.V.). Die 5 Frauen, die hier in einer Gruppe am Dienstag Vormittag zusammenkommen, begrüßen mich herzlich. Sie haben sich um den zentralen Tisch gruppiert und sind bereits am Werken. Während die eine noch aus dem großen Tonblock mit einem Draht die benötigte Masse abschneidet, formt sich aus dem Ton der Nachbarin schon eine Schale, die mit dem Modellierstab vollendet wird. Unter den Händen einer Dritten wächst zusehendst eine Figur heran, die Stück für Stück an Ausdruck gewinnt. Hier im Töpferkeller kommen Frauen zusammen, die Freude an der Gestaltung haben, aber auch am geselligen Miteinander. Und man ist offen für neue Mitglieder, das sei gleich vorweg gesagt. Ich jedenfalls bedanke mich erst einmal für die Einladung, denn der Töpferkeller ist wieder einmal genau so eine „Kiezblume“, die im Verborgenen blüht, von der man nur durch einen nachbarschaftlichen Hinweis erfährt und die den Kiez so lebenswert macht. Dabei blicken die Einrichtung und auch der Verein auf eine lange Geschichte zurück. Die Wurzeln liegen in der Gemeindearbeit der benachbarten Paul-Schneider-Gemeinde, die ursprünglich im Keller der Wohnungsbaugenossenschaft einen Raum für die inhaltliche Arbeit mit Kindern aus der Nachbarschaft fand. Daraus erwuchs bereits vor 30 Jahren der TonArt e.V., der mit seinen zur Zeit 25 weiblichen Mitgliedern in demokratischer Selbstverwaltung den Töpferkeller mit Leben erfüllt. Töpfern ist nicht nur ein kreatives und vielseitiges Hobby, das beruhigend, ja fast therapeutisch auf Körper und Seele wirkt. Töpfern ist auch Raum einnehmend, staubproduzierend und in den Anschaffungskosten – denkt man nur an Brennöfen, Glasuren und Modellierwerkzeug – kein ganz preiswertes Hobby. Doch diese Probleme haben die Hobby-Töpferinnen im Töpferkeller nicht, denn hier finden die Frauen bereits vor, was das Künstlerherz begehrt. Für einen monatlichen Beitrag von 15 Euro stehen Räumlichkeiten und Brenner zur Verfügung. Ton, an die 60 verschiedene Glasuren und Engoben sowie der Brennstrom werden nach Verbrauch abgerechnet. Nicht jede, die zu dem Verein stieß, nannte sich bereits eine Künstlerin. Hannelore aus dem Kreis am Dienstag erinnert sich noch gut an ihr erstes zaghaftes Auftreten: „Kann man das Lernen?“ Seither kommt sie mit spürbarer Begeisterung - seit nunmehr 9 Jahren. Die Frauen befruchten sich in ihrer Kreativität, tauschen sich aus, teilen ihre Erfahrungen mit Gestaltung und Techniken. Den „Mehrwert“ am gemeinsamen Hobby kann man als Besucher allerdings nur erahnen – kommt dieser doch im freundlich-respektvollen Umgang untereinander, in der angenehmen Atmosphäre und beim gemeinsamen Lachen der Frauen zum Ausdruck. Auch wenn sich zur Zeit zwei Gruppen jeweils am Dienstag und Donnerstag im Töpferkeller treffen, ist die Werkstatt für die Mitglieder jederzeit nutzbar. „Jedes Mitglied hat einen eigenen Schlüssel und kann kommen und gehen wann es möchte.“, sagt Renate Venz, die seit Gründung des Vereins Mitglied ist und ihn seit 5 Jahren leitet. So ist niemand an Zeiten gebunden und kann Kreativität und Produktivität freien Lauf lassen. Ein Angebot, das auch Berufstätige oder Mütter mit ihren Kindern gern nutzen. Mit einem Tag der offenen Tür, der für Anfang Oktober geplant ist, wollen die Mitstreiterinnen von TonArt e.V. weitere Frauen für die Töpferei begeistern und für ihren Verein neue Mitglieder gewinnen. Wer aber bereits nach dem Lesen dieses Artikels Lust verspürt, mit den Töpferinnen aus Lankwitz Kontakt aufzunehmen, kann dies gern telefonisch unter 775 32 59 (Marienfeld) oder 775 38 48 (Brehmer) tun. „Schnuppern“ kostet nichts!





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