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    06.03.2013
    Abschied von den Christkönigschwestern in Lankwitz: 1927-2013
           
    Lankwitzer Bilderbogen
      LANKWITZ     GESCHICHTE

    © Foto: W. Friese
    Das Mutterhaus der Christkönigschwestern, ihre Gnadenkapelle und das Gästehaus Angelicum sind nicht nur Gebäude des denkmalgeschützten Ensembles an der Dorfaue Alt-Lankwitz, sie sind auch Stätten aufopferungsvollen Wirkens für Kranke, alte Menschen und Kinder gewesen. Seit 1927 wirkten die Schwestern unter den Priorinnen Imelda von Jesus, Andrea und Stephana. Sie führten ein Säuglings- und Kinderheim mit Tageskrippe, ein Gästehaus, die Gnadenkapelle und ein Studentinnenwohnheim. 1935 wurde das Kneipp-Sanatorium angebaut. In Schulen gaben die Schwestern Religionsunterricht. Ihre Heimkinder wurden Mitte August 1943 von der vorausschauenden Priorin nach Bad Wörishofen evakuiert und so vor dem Bombenangriff am 23. August 1943 bewahrt. Die Gebäude wurden zerstört. Nach Kriegsende sind die Häuser, zum Teil eigenhändig, von den Schwestern wieder aufgebaut worden. Das Kneipp-Sanatorium wurde zum Theodosius-Krankenhaus umgebaut, ab 1977 war es ein Krankenheim, das die Schwestern 2002 schließen mussten.

    Schwester Christophora verabschiedet sich: "Liebe Freunde und Bekannte, für jeden Tag wünschen wir Gottes Segen und ein großes Vertrauen in Seine Liebe! Wir danken herzlich für Ihre treue Hilfe und Verbundenheit im Gebet. Das Jahr 2013 bringt große Veränderungen für uns. Wir sind im Februar der Einladung der Nazarethschwestern gefolgt und in ihr Mutterhaus nach Goppeln bei Dresden gezogen. Wir leben hier in einer größeren Gemeinschaft und nehmen an geregeltem klösterlichem Leben teil. Es tut weh, unser liebes Mutterhaus in Alt-Lankwitz zu verlassen. In Lankwitz feierten wir Christkönigschwestern am 27.10.1927 die erste heilige Messe, am 3. Februar die letzte Messe. Unser Fortgang ist verbunden mit der Zuversicht, dass hier religiöses Leben fortgesetzt wird."

    In der Gnadenkapelle wird weiter Gottesdienst von der katholischen Gemeinschaft Chemin Neuf mit ökumenischer Berufung gefeiert, die seit 2006 hier im Kloster wohnt.

    Von Wolfgang Friese, Arbeitskreis Historisches Lankwitz





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